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Neuigkeiten über die Künstler und Veranstaltungen

WZL Ausschnitt 01 AndreasMagdanz webaufloesungPräsentation im Rahmen des Projekts economy meets art

Seit seiner Gründung 2010 hat das Projekt economy meets art (EMA) in der Region bereits Dutzende Kooperationen zwischen Kunst und Wirtschaft/Wissenschaft angeregt und begleitet – mit Workshops, Seminaren und Wettbewerben.

SHIFT-Mitglied Andreas Magdanz hat 2018 den EMA-Wettbewerb für sich entschieden. In der Folgezeit beschäftigte er sich fotografisch vornehmlich mit zwei Orten im Gebäudekanon der RWTH Aachen University, die er als „entgegengesetzte Eckpfeiler“ von dem bezeichnet, wofür die RWTH-Forschung steht: Der Lehmbau ist in Tradition verwurzelt, das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) steht für Progression und Innovation. Die entstandenen Werke – das WZL-Bild besteht aus 240 Einzelfotos, deren aufwendige Montage allein mehr als einen Monat in Anspruch nahm –, waren vom 29. September bis 6. Oktober zum ersten Mal zu sehen, und zwar im Kunst- und Kulturzentrum (KuK) der StädteRegion Aachen. Die Resonanz auf diese Ausstellung war gut, geplant ist, sie demnächst auch in Räumlichkeiten der RWTH Aachen zu zeigen.

Das links gezeigte Bild ist ein Ausschnitt aus dem Werkzeugmaschinenlabor by ©Andreas Magdanz

Seit dem 16. September sichten Fachleute die Bewerbungen

Mit dem 16. September 2019 ist die Bewerbungsfrist für die geplante SHIFT-Erweiterung ausgelaufen. Später eingereichte Bewerbungen konnten nur in wenigen Einzelfällen noch berücksichtigt werden, in denen Bewerber/innen vorab Kontakt aufgenommen und triftige Gründe für eine Verspätung genannt haben. Nun sichten Fachleute die Unterlagen mit großer Akribie.

Von weiteren Bewerbungen ist bitte dringend abzusehen. Alle Anwärter/innen, deren Unterlagen die in der Ausschreibung genannten Formalien erfüllen, werden zunächst über den Eingang ihrer Unterlagen benachrichtigt.

Bewerbungsfrist läuft nur noch bis zum 16. September 2019

Nur noch wenige Tage bleiben Anwärter*innen, die sich dem SHIFT-Netzwerk anschließen wollen, um ihre Bewerbung einzureichen. Stichtag ist Montag, 16. September, später eingehende Bewerbungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Knotenpunkt des Netzwerks ist das Kunst- und Kulturzentrum (KuK) der StädteRegion Aachen, wo seit SHIFT-Gründung im Sommer 2017 viel passiert ist: Einzelpräsentationen, aber auch eine große Gruppenausstellung haben bei einem breiten Publikum das Interesse für Fotografie aus der Region geweckt, zahlreiche Gruppentreffen trugen zum Austausch unter den bislang 14 Mitgliedern bei.

Der museale Standort in Monschau hat über die vergangenen Jahre seinen Schwerpunkt auf Fotografie gesetzt und sich damit ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet. Dazu passt, dass das KuK maßgeblich dazu beitragen will, ein fotografisches Netzwerk wie SHIFT zu fördern und zu stärken - auch, um eine Brücke von der Fotografie hier zu der internationalen Fotografie zu schlagen, die im KuK ein stetig wachsendes Publikum begeistert. Wer von diesen Vorteilen profitieren und sich künftig als aktives Mitglied in das Projekt einbringen will, sollte die letzten Tage noch für eine Bewerbung nutzen. Die Ausschreibung lässt sich hier kostenlos herunterladen.

Logo Shift KuK StRed

shift gruppenausstellung
SHIFT 2020

Dr. Nina Mika-Helfmeier, Leiterin der Stabsstelle Kultur der StädteRegion Aachen, hat dem Kulturausschuss jüngst das städteregionale Kulturprogramm des laufenden Jahres vorgestellt und die Erweiterung des Projekts SHIFT angekündigt. Die Vorschläge wurden von allen Fraktionen begrüßt. Mit diesem positiven politischen Votum ist also auch die SHIFT-Erweiterung auf den Weg gebracht.

Interessierte Fotograf(inn)en aus der Region können sich gemäß Ausschreibung bis Anfang September 2019 um Aufnahme in das Projekt SHIFT bewerben. Die Ausschreibung lässt sich hier kostenlos herunterladen. Bewerbungen von interessierten Fotograf(inn)en aus der Städteregion sowie der Euregio mit angrenzendem Rheinland sind ab sofort willkommen. Was hierfür einzureichen ist, ist der Ausschreibung zu entnehmen.

 


 

lm Frühsommer des Jahres 2000 hieß es in Monschau, dass nach 46-jähriger Pause die Festspiele auf der über 800 Jahren alten Burg Monschau eine Wiederbelebung erfahren sollten. Vorausgegangen war eine Initiative des Monschauer Unternehmers und heutigen Ehrenbürgers Hans Georg Weiss, der unter dem Begriff „Monschau-Klassik" seiner Vision einer kulturell herausragenden Veranstaltungsreihe mit großen Werken aus der Welt der Oper Ausdruck verleihen wollte. Aus dem gewagten Experiment ist 20 Jahre später ein etabliertes und überregional beachtetes Sommer Festival geworden, dessen musikalisches Spektrum immer bunter und vielfältiger wurde.

Der Fotograf und langjährige Tageszeitungsredakteur beim Zeitungsverlag Aachen, Peter Stollenwerk aus Steckenborn, hat das Festival von den Entstehungstagen bis heute journalistisch intensiv begleitet. Bei zahlreichen Veranstaltungen auf der Burg Monschau hat er Szenen und Augenblicke rund um die Burgbuhne mit der Kamera festgehalten lm Kreuzgang der städtischen Galerie im Aukloster zeigt er nun anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Monschau-Festivals eine Auswahl seiner visuellen Eindrücke. Die Bilddokumentation beleuchtet im Zeitraffer in über 100 Fotos kleine und große Momente der Festival-Jahre 2000 - 2018 hinter, vor und auf der Bühne - von Aida bis zur Zauberflöte, von Heino bis Jethro Tull.

Die Fotoausstellung "20 Jahre Monschau-Festival" im Kreuzgang des Auklosters Monschau, Austr. 7, ist vom 4. bis 25. August 2019 zu sehen.
Eintritt frei!

Öffnungszeiten:
4. bis 25. August 2019
Samstag & Sonntag: 11–17 Uhr
Dienstag bis Freitag: 14–17 Uhr

VERNISSAGE
Sonntag, 4. August
12 Uhr

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SHIFT 2019

Eröffnung am 17. Februar 2019 um 12 Uhr im KuK Monschau
Ausstellungsdauer: 17.02.–31.03.2019
Eintritt frei

Historische Fotografien, wie eine Erinnerung zart auf eine scheinbar schwebende Leinwand projiziert. Familienbilder, über Jahrzehnte immer wieder in gleicher Pose aufgenommen, die Zeit und Individuum sezieren. Alltägliche Formen, die im Zwielicht der Nacht Kontraste setzen und wie etwas ganz anderes wirken. Alltagsgegenstände, die ein Eigenleben entwickeln und in Beziehung zueinander stehen. Authentische Innenaufnahmen und fast abstrakt wirkende Architekturfotos, die dem unbestechlichen, nüchternen Sujet eine gespenstische Schönheit verleihen.

Vielfalt ist das Stichwort, das am besten zur Gruppenschau des SHIFT-Projekts passt. Denn auf drei Etagen enthüllen die Teilnehmer des ersten SHIFT-Jahrgangs das künstlerisch-fotografische Potenzial der Region – und wie erfrischend unterschiedlich Themen und Ergebnisse sein können, wenn Profis auf den Auslöser drücken.

Mal ziehen Porträts von Frauen, futuristisch in Szene gesetzt, die Blicke auf sich, mal Fußballfans in voller Anfeuer-Montur, mal ist es ein ein Perspektivwechsel von oben, mal die verstörenderweise rein physische Nähe zwischen Mutter und Kind, mal das Ankommen in der Welt draußen eines Mannes, der 45 Jahre hinter Gittern lebte. Mit Positionen vertreten sind Florian Beckers, Andrea Borowski, Carl Brunn, Jörg Hempel, Andreas Magdanz, Johanna Reich, Marco Röpke, Marco Rose, Manja Schiefer, Peter Stollenwerk, Hugo Thomassen, Petra Warrass und Ernst Wawra.

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