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Wo sich lokale und internationale Fotokunst treffen. Das städteregionale Fotografie-Forum als neuer Knotenpunkt im Kosmos der Fotokunst

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Das KuK in Monschau wird zum Fotografie-Forum. Als Begegnungsort will es viele neue Akzente setzen – und weiterhin hochwertige Fotokunst zeigen.

In der Eifel, in der Aachener Region und auch weit darüber hinaus ist das KuK zu einer bekannten Marke geworden: Na klar, auf nach Monschau, wenn wir erleben möchten, wie Fotografinnen und Fotografen die Welt sehen, darstellen, erspüren! Viele namhafte deutsche und internationale Fotokünstlerinnen und Fotokünstler wurden hier seit der Gründung 2002 ausgestellt – und daran soll sich auch nichts ändern, wenn das KuK jetzt zum Fotografie-Forum ausgebaut wird.

„Hochwertige Fotokunst zu zeigen, wird auch künftig ein wichtiger Schwerpunkt sein“, fasst Nina Mika-Helfmeier zusammen. Als Leiterin des KuK des StädteRegion Aachen hat sie mit ihrem Team das Konzept für das Fotografie-Forum entwickelt. „Gleichzeitig möchten wir die Perspektive ausweiten und das Fotografie-Forum zum Begegnungsort und zum Knotenpunkt machen. Treffen sollen sich hier Publikum und Künstler, Tradition und Innovation, Heimat und Ferne. So wird es uns noch besser gelingen, Spannung zu erzeugen, Auseinandersetzung anzuregen einen kritischen Dialog mit der Fotografie als Medium zu führen.“

Schmuggel, Westwall, Karneval

Um das einzulösen, sind für das Fotografie-Forum zahlreiche neue Aktivitäten und Angebote geplant. Während Erdgeschoss und erste Etage den Wechselausstellungen vorbehalten bleiben, sind sechs Räume der zweiten Etage für Projekte mit (euregio-)regionalem Bezug vorgesehen. Schmuggel, Westwall, Karneval, Tuchmacherei und viele weitere typische Grenzland-Themen – fotografisch auf Heimat und Heimatgeschichte zu blicken, hat nicht nur einen eigenen Wert, sondern kann das internationale Fotografie-Programm perfekt ergänzen. So zeigt auch die aktuelle Ausstellung über Christos Verhüllungsaktion in Monschau: Es kann gerade auch im Rückblick sehr spannend sein, zu beobachten, wie sich neue Ideen in die Lebenswelt hineinkämpfen müssen.

Bereichert wird das Fotografie-Forum zudem durch ein Residenz-Studium für künstlerisch-dokumentarische Fotografie: Mit 10.000 Euro dotiert, soll es ab 2020 zweijährig vergeben und an einen Aufenthalt im Forum und in der Städteregion gekoppelt werden. Bewerben kann sich, wer professionell fotografiert oder eine Kunst- oder entsprechende Fachhochschule absolviert hat.

Artothek und euregionales Foto-Festival geplant

Die bereits vorhandene virtuelle Artothek soll erweitert werden Hier werden (euregionale Fotografinnen und Fotografen ihre Arbeiten präsentieren und zur Ausleihe anbieten. So fördert das Fotografie-Forum die Künstlerinnen und Künstler dabei, sich selbst zu vermarkten und die eigenen kreativen Fähigkeiten weltweit sichtbar zu machen. Gleichzeitig trägt die Artothek dazu bei, Monschau als musealen Standort für Fotokunst weiter aufzuwerten. Für 2021 plant das Team des Fotografie-Forums ein Foto-Festival: An außergewöhnliches Orten in der Euregio sollen dann Ausstellungen gezeigt werden, die durch neue fotokünstlerische Formate überraschen.

Unterstützt wird das Fotografie-Forum, das weiterhin kostenfrei für alle zugänglich bleibt, durch den NRW-Fond „Heimat – Zeugnis“. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung hat daraus jüngst 104.000 Euro bewilligt.


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